Waffeleisen Test – Leckere Waffeln im Handumdrehen

Waffeln mit BeerenWaffeln schmecken nicht nur in der Weihnachtszeit besonders gut, sondern können das ganze Jahr über genossen und mit einem Waffeleisen ganz einfach selbst gemacht werden. Das leckere Gebäck existiert in den verschiedensten Varianten und wird sowohl zum Frühstück, als auch zum Kaffee gerne gegessen.

Damit die Waffeln schnell, einfach und vor allem sicher gebacken werden können, sollten beim Kauf des Waffeleisens einige wichtige Punkte bedacht werden. So bereitet die Bäckerei auch nach langer Zeit noch große Freude.

Die richtige Auswahl treffen

Bevor der Preis oder die Funktionen eines Waffelautomaten genauer unter die Lupe genommen werden, sollte man sich als Kunde zuerst eine grobe Idee darüber machen, wie die Waffeln später aussehen sollen. Das Angebot an Geräten ist besonders vielseitig und sonst nur schwer zu überblicken.

Der größte Unterschied zwischen den Waffelgeräten besteht darin, ob sie gleichzeitig eine, zwei oder mehr Waffeln backen können. Für größere Familien ist Letzteres besonders zu empfehlen. So wird nicht nur beim Backen selbst Zeit gespart, sondern alle hungrigen Mäuler bekommen die Waffeln noch warm auf den Tisch. Kleinere Haushalte sind auch mit einem Soloeisen gut bedient. Neben der Anzahl der Waffeln stellt auch deren Form ein wichtiges Auswahlkriterium für den passenden Waffelautomaten dar.

Je nach Kundenwunsch kann zwischen dicken und dünnen, viereckigen und runden Waffelformen gewählt werden. Ob die dünnen und krossen Gebäckstücke besser schmecken als ihre dickeren und weichen Konkurrenten hängt allein vom persönlichen Geschmack ab. Je nach Waffelform werden zwischen 100 und 300 Gramm Teigmasse benötigt, um eine Waffel zu backen.

Auch das Platzangebot im jeweiligen Haushalt hilft bei der Entscheidung für das passende Gerät. Gerade Soloeisen sind meist eher klein gehalten und punkten somit durch ihr geringes Gewicht. Sie können somit mit geringem Aufwand verstaut und aufgebaut werden und finden auch in kleineren Küchen problemlos Platz. Unabhängig von ihrem Design und dem Ergebnis, das die Waffelautomaten erzielen, ist deren individueller Stromverbrauch ein wichtiger Indikator bei der Auswahl des geeigneten Gerätes. Grundsätzlich verbrauchen Waffeleisen im Vergleich zum Backen im Ofen relativ viel Strom, doch die weniger aufwendig gestalteten Geräte kommen je nach Modell mit 200 Wattstunden aus.

Funktion – Was soll ein Waffeleisen können?

WaffelWie bei vielen anderen Geräten auch, sind zahlreiche Waffelautomaten mit unterschiedlichsten Zusatzfunktionen erhältlich. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass ein einfach gestaltetes Waffeleisen gerade für den Hausgebrauch vollkommen ausreichend ist. Im Idealfall ist es so einfach zu bedienen, dass das Lesen der Bedienungsanleitung nicht notwendig ist, sondern das Gerät sich von selbst erklärt.

Kombinierte Geräte werben häufig damit, dass sie neben der Waffelfunktion außerdem noch toasten oder grillen können. Meist gehen die vielen Funktionen jedoch zu Lasten der Qualität, sodass die Waffelergebnisse schlechter sind als bei Geräten, die sich ausschließlich auf die Herstellung von Waffeln beschränken.

Nach Möglichkeit sollten sich die Waffelgeräte durch eine hohe Wattzahl, beispielsweise 800 Watt und mehr, auszeichnen. Dann wird der Waffelteig besonders schnell durch und es ist kein langes Warten nötig, bis man die nächsten Waffeln backen kann.

Allerdings ist anzumerken, dass beim Waffeln backen der jeweilige Waffelteig eine große Rolle spielt. Selbstgemachter Teig wird schneller gar als Produkte, die lediglich noch angerührt werden müssen. Außerdem können manche Zutaten dazu führen, dass sich der Teig nur schwer oder unter ständigem Einfetten aus dem Waffeleisen löst. Bei diesen Problemen kann auch ein Gerät mit hoher Wattzahl nicht punkten.

Egal ob das jeweilige Waffelgerät viereckige, sogenannte belgische Waffeln oder die runde Teigvariante backen soll, ist auf ein ausreichend langes Kabel zu achten. Dieses vereinfacht den Einsatz auf der Arbeitsfläche und ermöglicht den korrekten Abstand zu den Küchenschränken einzuhalten. Nur so kann eventuellen Beschädigungen vorgebeugt werden. Damit die Maschine während des Aufträufelns des Teiges nicht verrutscht, sollten ihre Füße eine Anti-Rutsch-Beschichtung aufweisen.

Besonders wichtig ist außerdem ein sich nicht erwärmender Griff. Dieser garantiert ein angenehmes Backen ohne drohende Verbrennungen an der Hand, die sonst beim Öffnen oder Schließen des Eisens entstehen könnten. Damit sich der Teig nach dem Backen leichter aus dem Gerät löst, sollten die Platten eine Anti-Haft-Beschichtung besitzen. Teflon eignet sich hierbei besonders, da es den Bedarf an Öl deutlich senkt und somit die Waffeln zu einer weniger fettigen Sünde macht.

Jedes auch noch so simpel gestaltete Gerät sollte eine Betriebsleuchte aufweisen, die dem Benutzenden signalisiert, wann der Vorgang des Aufheizens abgeschlossen ist und mit dem Backen begonnen werden kann. Außerdem dient die Leuchte als Warnung vor dem Berühren der heißen Maschine. Bei hochwertigen Geräten kann die Temperatur stufenlos eingestellt werden und sie punkten zusätzlich durch verschiedene Timer-Funktionen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Waffeleisen müssen diese nicht dauernd geöffnet werden, um nachzusehen, wie weit der Backvorgang fortgeschritten ist. Sobald die Waffel fertig ist, zeigt der Timer dies an, sodass auch ungeübte Bäcker perfekte Ergebnisse erzielen können.

Pflege

Egal ob die Waffelgeräte aufwendig oder eher einfach gestaltet sind, können sie besonders einfach mit einem Küchenpapier von Fett- und Teigresten befreit werden. Manche Modelle besitzen zusätzlich eine Auffangschale, in der sich das überschüssige Fett sammelt. So kann dieses nach dem Backen einfach entsorgt werden. Bei allen Geräten gilt jedoch: Erfahrung ist wichtig. Nur mit etwas Übung findet man die richtige Teigmenge heraus, bei der nichts überläuft und somit keine unnötigen Verschmutzungen entstehen.

Welches Waffeleisen ist das richtige?

Lecker WaffelnZusammengefasst kann man sagen, dass das perfekte Waffeleisen auf keinen Fall teuer sein muss. Geräte im preislichen Mittelfeld um die 35 Euro sind völlig ausreichend. Unbedingt sollte beim Kauf auf die Sicherheitsmerkmale, wie die Anti-Rutsch-Füße und den kalt-bleibenden Griff geachtet werden. Auch die Betriebsleuchte ist als wichtig anzusehen. Bevorzugen Sie außerdem gewöhnliche Waffeleisen im Vergleich zu Kombigeräten, da diese meist schlechtere Ergebnisse erzielen.

Auch dem Stromverbrauch sollte Beachtung geschenkt werden, denn ein günstiges Gerät lohnt sich nicht, wenn es später im Gebrauch zu hohe Stromkosten verursacht. Für Hobbybäcker mit Erfahrung muss ein Waffelgerät keine Timer-Funktion besitzen, während diese sich für Back-Anfänger sehr gut als Hilfe eignet. Zusammen mit einer hochwertigen Anti-Haft-Beschichtung der Platten sind dies bereits die wichtigsten Kriterien, die beim Kauf unbedingt beachtet werden sollten.

Welche Größe, welches Gewicht und welches Design für den jeweiligen Haushalt am ehesten in Frage kommen, muss jeder für sich selbst herausfinden. Dann sollte man sich auch spätestens die Frage stellen, ob man lieber belgische oder runde Waffeln mit dem Waffeleisen zubereiten möchte.